Während und nach Abschluss der Verhandlungen in der Tarif- und Besoldungsrunde 2009 sind viele Zuschriften von betroffenen Kolleginnen und Kollegen bei uns eingegagen. Eine Auswahl finden Sie auf den folgenden Seiten.
25.01.2010 - Qualifikation und Kompetenz müssen zentraler Maßstab für die Entlohnung sein
Die Eingruppierungs-Tarifverhandlungen für Lehrkräfte gehen in dieser Woche in die nächste Runde. Eine der Hauptforderungen der Gewerkschaften ist die gleiche Eingruppierung aller Lehrämter. Die GEW hat Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um ein kurzes Statement zu diesem Thema gebeten. Bildungswissenschaftler Rolf Dobischat betont: "Ein zukunftsfähiges Tarifsystem kann nur bedeuten: gleiche Bezahlung für alle voll ausgebildeten Lehrkräfte, egal in welcher Schulform sie tätig sind."
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22.12.2009 - Genauso gut qualifizieren, ebenso gut bezahlen
"Gleiche Bezahlung für alle Lehrkräfte" ist eine der Hauptforderungen der Gewerkschaften bei den derzeit laufenden Eingruppierungs-Tarifverhandlungen. Die GEW hat Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um ein kurzes Statement zu diesem Thema gebeten. Ursula Neumann, Erziehungswissenschaftlerin an der Uni Hamburg, fragt: "Wo würden Sie lieber unterrichten, in einer Hauptschulklasse 7 oder in einer Gymnasialklasse 12? Nein, das soll nicht heißen, dass das eine leichter ist als das andere, beides kann ziemlich belastend und anstrengend sein. Und ebenso schwierig ist es, einem Sechsjährigen die Bedeutung der Zahl '0' zu erklären."
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08.12.2009 - Lehrkräfte-Eingruppierung: Verhandlungen haben begonnen
Bei den Verhandlungen über die Eingruppierung von Lehrerinnen und Lehrern, die heute in Berlin begonnen haben, geht es den Gewerkschaften auch um gleiche Bezahlung für alle Lehrkräfte. Die GEW hat Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um ein kurzes Statement zu diesem Thema gebeten. Der Hamburger Erziehungswissenschaftler Peter Struck fragt: "Sind die Korrekturbelastungen von Gymnasiallehrern tatsächlich größer als die Belastungen in Hauptschulklassen?"
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26.03.2009 - Kommentar: Nach der Tarifrunde ist vor der Tarifrunde
Die Lehrkräfte, die in der GEW organisiert sind, haben die Streiks in der Zeit vom 28. Januar bis zum 13. Februar und vom 25. bis 27. Februar getragen. Weit mehr als 100.000 Kolleginnen und Kollegen aus Schulen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und dem sozialpädagogischen Bereich haben die Warnstreiks zu einer eindrucksvollen Demonstration der Möglichkeiten der GEW gemacht. Dies ist auch öffentlich so wahrgenommen worden.
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Eure Meinung
Wir wollen wissen, was die GEW-Mitglieder über die Tarif-Forderungen denken. Was wird in den Kollegien diskutiert? Habt ihr Probleme mit eurer Bezahlung? Schreibt uns und lest, wie andere darüber denken auf dem// GEW-Mitglieder-Blog