Die GEW-Zeitschrift "Erziehung und Wissenschaft" widmete die Ausgaben Oktober 2009 ("L-ego") und November 2010 ("Ungerechte Entlohnung") den Verhandlungen zur Länder-Entgeltordnung.
03.11.2010 - Ökonomisch und pädagogisch geboten!
„Entgeltordnung durchsetzen!“, titelt die GEW-Publikation zur Tarifrunde 2011. Bereits bei den Tarifverhandlungen 2003, heißt es hier, hätten sich die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes mit den Arbeitgebern in der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) über eine einheitliche tarifliche Regelung für alle angestellten Lehrkräfte verständigt. Heute – und das ist blamabel – will die TdL von ihrer Zusage nichts mehr wissen.
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03.11.2010 - Wenn der Verdienst weder der Qualifikation noch der Arbeit entspricht
Gleicher Lohn für gleich(wertig)e Tätigkeit? Das gilt zumindest nicht für jene Lehrkräfte, die keinen klassischen Ausbildungsweg oder diesen in der DDR absolviert haben. Acht Protokolle der Ungerechtigkeit.
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03.11.2010 - Tarifrunde: Jetzt geht’s ans Eingemachte
Nach fast fünf Monaten Pause sind die Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) über die Eingruppierung angestellter Lehrkräfte am 14. Oktober fortgesetzt worden. Dabei machten die Arbeitgeber erneut deutlich, dass sie gut auf eine tarifvertragliche Regelung verzichten könnten. Dennoch werden jetzt in kleinem Kreis Sondierungsgespräche geführt.
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03.11.2010 - Viel Ärger über Benachteiligung im Osten
Für viele Lehrkräfte in den neuen Bundesländern geht es bei den Verhandlungen über eine Länder-Entgeltordnung (L-ego) für Lehrkräfte nicht nur um mehr tarifliche Gestaltungsmacht für eine Mehrheit, die nach wie vor nicht verbeamtet ist. Sie wollen auch, dass die Benachteiligung bei der Bezahlung wegen ihrer DDR-Ausbildung endlich überwunden wird.
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03.11.2010 - Warum eine Erzieherin im Schulhort schlechter bezahlt wird als in der Kita nebenan
Öffentlicher Dienst = öffentlicher Dienst, denken Sie? Das stimmt schon lange nicht mehr. Die Arbeitgeber im öffentlichen Dienst bilden seit dem Jahr 2004 keine Einheit mehr. Mit dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD), der 2005 in Kraft trat, und dem Tarifvertrag der Länder (TV-L) 2006 gibt es zwar zwei Flächentarifverträge. Doch dieser Teppich hat Löcher. Und der Mottenfraß schreitet fort. Je nachdem, wo sie beschäftigt sind, erhalten Arbeitnehmer für die gleiche Arbeit unterschiedlichen Lohn.
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03.11.2010 - GEW-Mitglieder wollen gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit
Die GEW-Mitglieder an Schulen wollen endlich gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit. Und sie wollen, dass sich ihre Gewerkschaft für diese Forderung in der nächsten Tarifrunde stark macht. Das ist das Ergebnis einer für GEW-Mitglieder repräsentativen Online-Befragung, die die Bildungsgewerkschaft zu Schuljahresbeginn gestartet hatte.
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03.11.2010 - Mit dem Master in die Schule: Lehrerausbildung nach Bologna erfordert einheitliche Bezahlung
Der Bologna-Prozess zur Schaffung eines Europäischen Hochschulraums hat nicht nur zu einem weitreichenden Umbau der Studiengänge mit den Abschlüssen Bachelor und Master geführt. Er hat auch handfeste Folgen für die Bezahlung der Beschäftigten, die im neuen System eine Hochschulausbildung durchlaufen haben. Das Beispiel der Neuordnung der Lehrerbildung zeigt, welche Chancen und Risiken damit für Lehrerinnen und Lehrer verbunden sind.
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03.11.2010 - „Der Lehrer ist eine Frau“: Schlechtere Eingruppierung der Grundschullehrerinnen überwinden!
Die meisten Grundschullehrer (sic!) sind Frauen. Aus diesem Phänomen entwickelte der amerikanische Soziologe Talcott Parsons 1964 in seinem berühmten Aufsatz „Die Schulklasse als soziales System“ eine ganze Theorie schulischer Sozialisation. Viele seiner Überlegungen prägen bis heute die pädagogische Diskussion. Und auch an der Realität, dass insbesondere an Grundschulen fast nur Frauen unterrichten, hat sich nichts geändert.
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03.11.2010 - Die sechs Mythen der Staatsverschuldung: Nutzen und Risiken der Haushaltsdefizite
Vor dem G20-Treffen Ende Juni im kanadischen Toronto hatten die USA von Europa gefordert, den Schuldenabbau nicht zu übertreiben und die Konjunktur weiter zu stützen. In Deutschland hingegen scheint man sich einig zu sein: Schulden sind schlecht, das Defizit muss runter. Doch Schulden sind nicht gleich Schulden. Was für die schwäbische Hausfrau ein Graus ist, kann einen Staat voranbringen. Der folgende Beitrag nennt Vorurteile in Sachen Staatsschulden und erklärt die Zusammenhänge.
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05.10.2009 - Kompetenzorientiert entlohnen!
Auf die Bildung kommt es an! Gute Bildung ist der zentrale Baustein, damit alle Menschen an unserer Gesellschaft teilhaben können und unser Land zukunftsfähig wird. Aber gute Bildung fällt nicht vom Himmel. Einen entscheidenden Beitrag dazu leisten die pädagogischen Fachkräfte entlang der gesamten Bildungskette.
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05.10.2009 - „Die Schule ist wie eine Krake“
Unterscheiden sich Arbeitsbelastung und Anforderungen von Lehrkräften in verschiedenen Schulstufen und -formen so sehr, dass sich damit eine ungleiche Bezahlung rechtfertigen lässt? Eckhard Stengel porträtiert zwei Lehrerinnen aus Oldenburg. In getrennten Gesprächen haben sie ihren Arbeitsalltag geschildert.
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05.10.2009 - Bessere Lehrerausbildung ist der KMK zu teuer
Mit einer gemeinsamen Lehrerausbildung für alle Lehrkräfte geht das Land Sachsen neue Wege. Aber mit welchen Konsequenzen? Ein E&W-Gespräch mit der Ex-Wissenschaftsministerin und ehemaligen GEW-Vorsitzenden Eva-Maria Stange (SPD).
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05.10.2009 - Interview mit dem Bremer Schulleiter Helmuth Schnitger über ungerechte Vergütungen
Lehrkräfte werden für gleiche Arbeit oft unterschiedlich bezahlt. Bei den bevorstehenden Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) über die Entgelte von angestellten Lehrkräften will die GEW versuchen, zumindest innerhalb dieser Beschäftigtengruppe die Ungerechtigkeiten zu beseitigen. Auf die Beamtenbesoldung hat die Gewerkschaft dagegen keinen direkten Einfluss. Wie sich die ungleiche Bezahlung auf den Schulalltag auswirkt, schildert Helmuth Schnitger, Direktor der integrierten Sek. I-Gesamtschule „Schulverbund Lesum“ in Bremen. Der 60-Jährige ist auch einer von zwei Vorsitzenden der Schulleitungsvereinigung Bremen.
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05.10.2009 - Lehre steht im Mittelpunkt: Auch Lehrkräfte an Hochschulen mischen sich ein
Mit dem Startschuss für die Länder-Tarifrunde zur Entgeltordnung/Lehrkräfte (L-EGO) sind nicht nur die Kolleginnen und Kollegen an Schulen aufgerufen, sich einzumischen. Betroffen sind auch Lehrende an Universitäten und Fachhochschulen. Fest steht: Nur gemeinsam können Lehrkräfte an Schulen und Hochschulen eine bessere Bezahlung erreichen.
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