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04.05.2010  

Aktionswoche 3. bis 6. Mai: Karlsruhe

Rund 1.000 angestellte Lehrkräfte – 300 aus Rheinland-Pfalz sowie 700 aus Baden-Württemberg und dem Saarland – haben in der Karlsruher Innenstadt an einer länderübergreifenden Kundgebung teilgenommen. Sie demonstrierten für eine bessere Bezahlung.

Die baden-württembergische GEW-Vorsitzende Doro Moritz erklärte auf der Kundgebung: "Die Landesregierungen in allen Bundesländern produzieren Lehrermangel, so lange sie versuchen, gute Bildung mit Beschäftigten zweiter Klasse zu erreichen. Wie soll der Lehrerberuf attraktiv sein, wenn angestellte Lehrkräfte im Monat 600 bis 800 Euro weniger auf dem Konto haben als Beamte?“

Klaus-Peter Hammer, Vorsitzender der GEW Rheinland-Pfalz, betonte auf derselben Veranstaltung: "Es ist unredlich, wenn die Arbeitgeber die Forderungen der Gewerkschaften nach einem Tarifvertrag als zu teuer zurückweisen. Allein durch die Einkommensverluste der seit 2006 neu eingestellten Lehrkräfte dürften die Länder schon jetzt mehr als eine Milliarde Euro eingespart haben.“

"Wie soll der Lehrerberuf attraktiv sein, wenn angestellte Lehrkräfte im Monat 600 bis 800 Euro weniger auf dem Konto haben als Beamte?" - zentrale Kundgebung in Karlsruhe. Fotos: privat

Saarland

An Förder- und Berufsschulen im Saarland kam es am Dienstag vereinzelt zu Unterrichtsausfällen. Nicht alle rund 120 Kolleginnen und Kollegen, die sich am Warnstreik beteiligten, machten sich jedoch auf den Weg zur zentralen Kundgebung nach Karlsruhe. Viele zeigten auch vor Ort Präsenz, so beispielsweise am Technisch-Gewerblichen Berufsbildungszentrum I in Saarbrücken.



Warnstreik am Technisch-Gewerblichen Berufsbildungszentrum I, Saarbrücken. Foto: privat


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